Zweite Info- und Netzwerkveranstaltung in der Steinhalle Lannach

Die EE Region Styria möchte steirische Gemeinden vernetzen und zu einem effizienten Umgang mit Energie anregen. Vor allem die Veranstaltungsräume und öffentlichen Anlagen der Gemeinden stehen im Fokus und sollen sowohl im Sinne der Umwelt als auch des Gemeindebudgets Einsparungen bringen.

Der zweite Workshop zum Thema Energieeffizienz fand am 11. Oktober 2016 in der Steinhalle Lannach statt. Zwölf Gemeindevertreter und Gemeindevertreterinnen nutzen die Chance sich über Fördermöglichkeiten als auch Angebote für ihre Gemeinde zu informieren.

Als Hausherr und Bürgermeister der Gemeinde Lannach, begrüßte Josef Niggas die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr herzlich und berichtete auch gleich von den verschiedenen Initiativen, die seine Gemeinde im Bereich der Energieeffizienz setzt.

Auch die Mag.a Andrea Gössinger-Wieser von der Fachabteilung Energie- und Wohnbau des Landes Steiermark hieß die Gäste herzlich willkommen bevor DI (FH) Johann Gressenberger am beeindruckenden Beispiel der Gemeinde Deutschlandsberg zeigte, was in der Steiermark möglich ist und wie sich Einsparungen auch auf die Gemeindekassa auswirken.

Das Land Steiermark und die Energie Steiermark waren als Unterstützer der Initiative auch mit ihren Expertinnen und Expertinnen vertreten. So hielt Ing.in Silvia Mathelitsch von Energieberatung des Landes Steiermark einem Fachvortrag zum Thema Energieeffizienz. Konkrete Beispiele für die Zusammenarbeit zwischen Energieversorger und Gemeinden lieferte Ing. Andreas Mayer als Geschäftsführer von E1 Pfund. DIin Silke Leichtfried konnte schließlich noch Fördermöglichkeiten im Rahmen der WIN-Initiative aufzeigen, die Gemeinden auch finanziell unterstützt.

Die Diskussion mit den Vertretern und Vertreterinnen aus den teilnehmenden Gemeinden zeigte vor allem, dass Energieeffizienz in der Steiermark kein neues Thema ist: In den Gemeinden steht das Thema bereits auf der Agenda. Gemeinsam will man sich hier in den nächsten Jahren noch weiter verbessern. Die EE Region Styria wird hier Vernetzungsarbeit leisten und mit Tipps und Kontakten zur Seite stehen. Im Anschluss an den Workshop führte Bürgermeister Josef Niggas noch durch die Steinhalle.

 

Die Präsentationsunterlagen gibt es hier zum Download:

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Fotos: Johanna Lamprecht

Info- und Netzwerkveranstaltung für Gemeinden

Energieeffizienter Auftakt in Leoben
Die EE Region Styria möchte steirische Gemeinden vernetzen und zu einem effizienten Umgang mit Energie anregen. Vor allem die Veranstaltungsräume und öffentlichen Anlagen der Gemeinden stehen im Fokus und sollen nicht nur im Sinne der Umwelt, sondern auch des Gemeindebudgets Einsparungen bringen.

Der erste Workshop zum Thema Energieeffizienz fand am 29. Juni in Leoben statt und lieferte gleich zu Beginn das beste Beispiel: Pünktlich zu Veranstaltungsbeginn ging der Strom in der Stadt Leoben und damit auch der Beamer und Technik im Veranstaltungsraum aus.

Energie gab stattdessen die herzliche Begrüßung des Veranstalterteams, sowie Gastgeber Vizebürgermeister Maximilian Jäger und der Beauftragen für Energie- und Wohnbau des Landes Steiermark Mag.a Andrea Gössinger-Wieser.

Kurz darauf war das Problem auch schon behoben. Die Initiative EE Region Styria, sowie das Mutterprojekt EE MUSIC konnten demnach auch wieder mit Unterstützung von Bildmaterial und Technik präsentiert werden. Was in der Steiermark möglich ist und wie sich Einsparungen auch auf die Gemeindekassa auswirken zeigte DI (FH) Johann Gressenberger am beeindruckenden Beispiel der Gemeinde Deutschlandsberg. Mag. Martin Auer präsentierte außerdem die Klima- und Enerige-Modellregionen in der Steiermark am Beispiel der Region Almenland.

Nach einer kurzen Pause mit Kaffee und Kuchen, setzt DI Horst Köberl von Energieberatung des Landes Steiermark mit einem Fachvortrag zum Thema Energieeffizienz fort. Konkrete Beispiele für die Zusammenarbeit zwischen Energieversorger und Gemeinden lieferte Ing. Andreas Mayer als Geschäftsführer von E1 Pfund. DIin Silke Leichtfried konnte schließlich noch Fördermöglichkeiten im Rahmen der WIN-Initiative aufzeigen, die Gemeinden auch finanziell unterstützt.

Die Diskussion mit den VertreterInnen aus den teilnehmenden Gemeinden Zeltweg, Trofaiach, Turna, Judenburg, Leoben und Deutschlandsberg zeigte vor allem, dass Energieeffizienz in der Steiermark kein neues Thema ist: In den Gemeinden steht das Thema bereits auf der Agenda. Gemeinsam will man sich hier in den nächsten Jahren noch weiter verbessern. Die EE Region Styria wird hier Vernetzungsarbeit leisten und mit Tipps und Kontakten zur Seite stehen. Am anschließenden regionalen Buffet wurden dafür bereits erste Schritte gesetzt und Kontaktdaten ausgetauscht.

Folgeveranstaltungen für weitere interessierte steirische Gemeinden, die eine Vorreiterrolle in ihrer Region einnehmen wollen, sind bereits für den Herbst dieses Jahres geplant.

 

Die Präsentationsunterlagen gibt es hier zum Download

 

Fotos: Johanna Lamprecht

Energy Efficient Song Contest

Der Eurovision Song Contest fand 2015 in Wien statt. Zum ersten Mal in der Geschichte des Events wurde dabei darauf geachtet, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz zum Thema zu machen. Nach 60 Jahren wurde der Song Contest damit erstmals zum zertifizierten „Green Event“.

Das Team von EE MUSIC (Green Music Initiative und Elevate) hat die Maßnahmen vor Ort unterstützt, ist den Veranstaltern beratend zur Seite gestanden und hat in einem detaillierten Bericht die Fortschritte evaluiert. Mit der Entscheidung, Energieeffizienz auch beim größten TV-Event Europas zu forcieren, wurde ein klares Zeichen gesetzt: Green Events sind die Zukunft der Eventindustrie und der Eurovision Song Contest das beste Beispiel dafür, was hier möglich ist.

Den detaillierten Bericht inklusive aller Einsparungen gibt es hier zum Download.

Best Practice: Wembley Stadium

Eines der beeindruckensten Beispiele für gelungene Energieeffizienz in Veranstaltungsstätten ist das Wembley Stadium in England. Das Live Earth Event im Juli 2007 gab den Anstoß für ein nachhaltigeres und kostensparenderes Energiemanagement. In den folgenden 5 Jahren konnte der Energie Verbrauch um 32% reduziert werden. Aber auch in Bereichen wie Wasserverbrauch, Müllvermeidung, Transport, Beschaffung und Kommunikation wurden Maßnahmen ergriffen.

Unterstützt und begleitet wurden die Veranstalter dabei von EE MUSIC-Partner Julie’s Bicycle. Die Initiative hat in Zusammenarbeit mit der Landesregierung in den UK eine Bewegung im kulturellen Sektor gestartet, die eine Beschäftigung mit dem Thema Energieeffizienz zum fixen Bestandteil macht – eine Entwicklung die auch für die Steiermark zukunftsweisend ist.

Mehr zum Wembley Stadium finden Sie hier.

Deutschlandsberg erste EE Region Styria Gemeinde

Bei Veranstaltungs- und Kulturlocations in der Steiermark gibt es ein großes Potential in Sachen Energie-Einsparung. Eine erste Untersuchung der Energie Steiermark Experten am Beispiel Deutschlandsberg hat gezeigt: Die Kosten für Strom, Gas und Wärme können in einzelnen Fällen um bis zu 30 Prozent reduziert werden. Das gilt vor allem für Räumlichkeiten mit historischer Bausubstanz, Museen und Hallen.

In Deutschlandsberg wurden insgesamt drei Veranstaltungsorte im Rahmen des EE Region Styria Projekts beraten. Dazu gehören die Koralmhalle (im Bild), das Laßnitzhaus sowie die Burg Deutschlandsberg.